Foto: Jürgen Dittmann

Herzlichen Dank für die Veröffentlichung an die „Süd-Nachrichten“ in Braunschweig, die stets ein Sprachrohr für ProWabe e.V. sind.


Landespolitiker gegen die Planung des „Autohof“ Cremlingen

von Konrad Czudaj

Politiker aus Braunschweig und Wolfenbüttel diskutierten auf Einladung des Vereins ProWabe e.V. am 18.1.2008 in Rautheim und stellten sich den Fragen von über 150 Bürgerinnen und Bürgern aus Braunschweig und dem Landkreis Wolfenbüttel.

Zum aktuellen Stand der Planung des „Autohof“ Cremlingen hatte die Presse (Wolfenbütteler Zeitung) nach Monaten am Tag der Podiumsdiskussion in Rautheim wieder über den „Autohof“ Cremlingen berichtet und an diesem Tag die Fortsetzung der Planung des „Autohof“ Cremlingen angekündigt. Auch Politiker auf dem Podium fühlten sich davon kalt erwischt.

Erstaunen bekundete der Moderator Axel Uhde (Radio Okerwelle 104,6) wegen der grundsätzlich fast einstimmigen Haltungen auf dem Podium.
Nur Björn Försterling hatte für die FDP ein „Jein“ geäußert. Alle anderen waren sich einig: Der geplante Standort eines „Autohof“ Cremlingen werde nicht akzeptiert.
Während die Braunschweiger Landtagsabgeordneten Klaus-Peter Bachmann (SPD) und Carsten Höttcher (CDU) den Eindruck einer grundsätzlichen Ablehnung des „Autohof“ Cremlingen in der Nähe zu Wabe und Braunschweig vermittelten, begrenzte der Wolfenbütteler Landtagsabgordnete Frank Oesterhelweg (CDU) seine Ablehnung auf die gegenwärtig geplante Fläche. Oesterhelweg zeigte Gesprächsbereitschaft gegenüber ProWabe e.V.
Bachmann und Höttcher wurden Mitglieder des Vereins ProWabe e.V.

Allgemein kritisiert wurde die eigensinnige kommunale Planung der Gemeinde Cremlingen.
Die Abschaffung der Bezirksregierung Braunschweig als übergeordnete Behörde wurde durch zahlreiche Stimmen bedauert.
Häufig ausgesprochener Wunsch war am 18.1.2008 in Rautheim die Einrichtung einer Instanz, welche die Planungen benachbarter Gemeinden und Städte zum allgemeinen Wohl koordinieren sollte.
Ähnliches hat kurze Zeit später der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig in einer öffentlichen Initiative vorgeschlagen.